Allgemein, Testberichte

Melitta – Mein Café. Ein Produkttest

30. April 2015

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Morgens zur Arbeit müssen und die Augen nicht richtig aufkriegen und überhaupt,…wach werden. Ihr kennt das. Was hilft da besser als ein leckerer Kaffee, der die Lebensgeister weckt und einen wieder zum Lächeln bringt?

Ich habe die Ehre, den leckeren Melitta – Mein Café in drei verschiedenen Sorten testen zu dürfen und hier kommt mein Bericht.

Vorab erst einmal meine getesteten Kaffearten. Ich habe aus den Bohnen Cappuccino, Latte Macchiato,Lungo, Milchkaffee Espresso und Kaffee Créma gezaubert. Da ist für jede Stimmung etwas dabei.

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Drei verschiedene Kaffee-Sorten konnte ich zusammen mit Freunden und Familie ausgiebig testen: Mein Dank für diesen Test geht an die Freundin Trendlounge. Eine super Zeitschrift war auch gleich mit oben drauf gepackt. Danke nochmal dafür. :)

Verpackt sind die Packungen in einer Frischhalteummantelung, die durch einen Luftfilter oben für ein Vakkum sorgt, dass sie Bohnen auch stets frisch bleiben, nach dem Öffnen können sie ganz praktisch mit einem Haushaltsclip wieder verschlossen werden.

 

Quelle: Melitta.de

Quelle: Melitta.de

 

Mild Roast Kaffeebohnen, laut Melitta Produktbeschreibung “harmonisch und ausbalanciert mit fein-fruchtiger Note”, ist ein Kaffee, der immer und zu jeder Gelegenheit geht, allerdings für meinen Geschmack eher pur, denn für Milchmischgetränke eignet er sich geschmacklich nicht, da der Eigenaroma verfälscht werden würde. Meine Mutter ist sehr angetan von dieser Sorte, da sie mild und mit wenig Säure daherkommt. Der Charakter des Kaffees ist ausgewogen und hat eine leicht fruchtige Note. Man kann ihn problemlos auch mal Abends gemütlich trinken. Als Stärke ist Stufe 2 von 5 angegeben und farblich findet sich der Mild Roast unter der Farbe gelb wieder.

 

Quelle: Melitta.de

Quelle: Melitta.de

 

 Medium Roast Kaffebohnen, wird mit “samtweich und vollmundig mit nussigen Anklängen” beschrieben ist nach dem Test mein persönlicher All Time Favourite. Man kann ihn pur trinken, aber auch gut als Cappuccino oder Latte Macchiato. Je nach Wunsch auch noch mit einem passenden Sirup oder einfach als Milchkaffee mit einer schönen Crema. Er ist fablich orange markiert und kommt mit einer angenehmen Stärke von 3 von 5. Ein richtiger Allrounder für jede Lebenslage. Diese Sorte kam auch bei meinen Mittestern am besten an.

Quelle: Melitta.de

Quelle: Melitta.de

Dark Roast Kaffebohnen, charakterisiert als “charaktervoll und intensiv mit Nuancen dunkler Schokolade” ist super. Wenn ich mal Kopfschmerzen habe und daraus einen doppelten Espresso mache, es hilft immer. Ein kraftvoller leckerer Geschmack und am besten finde ich diese Röstung tatsächlich im Latte Macchiato und Cappuccino. Mit Stärke 4 von 5 wäre er mir als Lungo etwas zu stark, aber als guter Milchkaffee gemischt schmeckt er super. Farblich ist er leicht zu erkennen in einem kräftigen Lila.
Fazit: Bei Melitta Mein Café ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei, ob Lungo, Cappuccino, Espresso, Milchkaffe, Latte Macchiato oder mal eines leckeren Einscafé, es schmeckt wirklich und wach macht der Kaffe natürlich auch. Klare Empfehlung.
Einstimmiger Favorit wurde unter uns 5 Testern ganz klar der Medium Roast.
Hier noch ein paar Impressionen in welcher Situation man den Kafee so trinken kann. 😉
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Latte Macchiato zum Frühstück mit selbstgemachter Erdbeer-Rhabarbermarmelade
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Als Kaffee Créma im Büro zum wach werden

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Latte Macchiato mit Fruchtjoghurt am Wochenende

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Cappuccino für zwischendrin nachmittags
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Doppelter Espresso mit Milch zum Frühstück auf der Arbeit

 

Erhältlich ist der Kaffee in jedem gut sortieren Supermarkt und hier.


Empfehlung:


Siegel für Melitta Mein Café

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Technik

Googles neue Funktion: Verlorenes Smartphone orten! It’s magic

16. April 2015
Quelle: Google Maps

Quelle: Google Maps

Wer kennt dieses Gefühl nicht,… Scheiße, wo ist mein Handy hin??? Zugegebenermaßen passiert mir das eher selten, da ich mein Telefon dauernd mit mir rumschleppe, aber es gibt doch eine beachtliche Anzahl an Handybesitzern, die das Telefon weitaus weniger exzessiv nutzen und sich dann die Frage stellt,…Mist, wo ist es denn hin. In dem Fall wo es auch noch auf lautlos gestellt ist, hat man dann ein echt fieses Problem.

Ganz zu schweigen von den Daten und Bildern und dem Leben, was man verloren hätte, wenn das Ding weg und nicht mehr auffindbar wäre.  Eine Katastrophe!

Aber nun schafft Google Abhilfe. Über diesen Link kommt man auf die Suchseite “Find my phone“.

Ich muss sagen, ich war WIRKLICH ÜBERRASCHT, dass da oben im Maps Fenster auch tatsächlich mein LG Handy auftauchte. Es mutet ein wenig wie Magie an, dass das so einwandfrei funktioniert, und das obwohl ich die Ortsangabe auf meinem Phone ausgeschaltet habe. Trotzdem stimmt der Umkreis recht genau. Schätzungsweise checkt der Rechner wohl, dass ich auf Handy und Rechner dauerhaft über Google eingeloggt bin. Anders kann ich es mir nicht erklären.

Leider ist dieses Feature bis jetzt noch nicht über die deutsche Suche verfügbar, aber ich bin mir sicher, dass es das bald sein wird.

Ganz so magisch ist es dann doch nicht. Man braucht ein Android Gerät, auf dem der Gerätemanager installiert ist und natürlich eine Datenverbindung und die Google Suche. Ohne Datenverbindung und mit leerem Akku hat man dann leider doch die A*karte.

Wenn öfter gesucht wird, wird auch der letzte Ort angegeben wo gesucht wurde, allerdings ist die Suche nur auf 20 Meter genau, also wenn man nicht weiß ob das Handy im Wohnzimmer oder in der Küche liegt, dann hat muss man doch leider Fersengeld geben. 😉

Wer mehrere Geräte besitzt kann die natürlich auch problemlos suchen, sofern sie Androiden sind.

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Im hoffentlich nicht eintretenden Fall, dass das Telefon dann doch abhanden gekommen ist, kann über die Webseite des Android Geräte Managers das Handy aus der Ferne sperren oder löschen. Es muss ja immer bedacht werden, dass ohne Flat ein teures Erwachen folgen kann.

 

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Allgemein, Bücher und Lesbares

Spannender Buchtipp – Passagier 23 – eine kleine Rezension

6. März 2015

Buch/ Sebastian Fitzek: Passagier 23 COVER

Neben unzähligen kreativen und was alles noch für Tätigkeiten bin ich ein absoluter Bücherwurm. Meist komme ich leider nur bei langen Zugfahrten oder abends vor dem Schlafen gehen zum Lesen, und dann allerdings vorzugsweise Psychothriller.

Heute möchte ich einmal das aktuelle Buch Passagier 23 von Sebastian Fitzek vorstellen, welches mein Weihnachtsgeschenk war. Es ist ein so unglaublich spannendes Buch, dass ich es trotz seiner 432 Seiten in nur 3 Tagen komplett gelesen hatte.

Das Thema ist sehr interessant, denn es spielt nicht in in einer Großstadt, wie in den meisten Thrillern, die ich kenne, sondern auf einem großen Kreuzfahrtschiff. Hintergrund ist der, dass Sebastian Fitzek, der Autor, recherchiert hat, es ist gar nicht so selten, dass Leute spurlos von Kreuzfahrtschiffen verschwinden. Nur wird dies in den meisten Fällen natürlich nicht an die große Glocke gehängt seitens der Reedereien, da sonst zwangsläufig die Kunden ausbleiben würden.

Die Story: Der Protagonist Martin Schwartz, depressiver Polizeipsychologe von Beruf, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“, auf dem seine Frau samt Sohn eine erholsame Reise machen sollten, während er in einem gefährlichen Polizeieinsatz, es sollte sein letzter gefährlicher Auftrag sein, verdeckt ermittelte.  Er sah sie nie wieder.  Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt seine Wut und den Kummer mit noch gefährlicheren Aufträgen.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer verschrobenen alten Dame, die behauptet, Beweise dafür zu haben, was den beiden zugestoßen ist. Er checkt auf dem Schiff ein, auf dem die alte Dame seit Jahren ihren Altersruhesitz hat, gerät in einen grenzenlosen Strudel an Geschehnissen und erfährt unglaubliches….

Mehr wird nicht verraten. Nur soviel, jedes Mal, wenn der Leser denkt, er sei auf der richtigen Spur, kommt es doch völlig anders. Die Geschichte hat wahnsinnig viele Wendungen und unbeschreibliche Offenbahrungen, dass man das Buch vor Spannung und Aufregung gar nicht mehr aus der Hand legen will.

Vor allem schätze ich den Autor so sehr, weil er es immer schafft, Realität und Fiktion perfekt miteinander zu kombinieren. Das liegt vor allem an seiner stets hervorragenden Recherche zu den jeweiligen Bereichen. Man merkt, dass er seinen Job liebt und genau deshalb sind die Bücher auch so sagenhaft gut und spannend.

 

Wer Lust bekommen hat, es nun auch zu verschlingen kann es hier bestellen:

 

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Filme & Serien

Fargo – eine grandiose Serie der Coen Brüder. Wer schwarzen Humor mag wird sie lieben

18. Februar 2015
Quelle: FX Networks

Quelle: FX Networks

Ich bin derzeit ziemlich begeistert. Auf Netflix läuft aktuell die Serienadaption des Klassikers Fargo von 1996.
Der Originalfilm wurde in Regie und Drehbuch von niemand geringerem als den Coen Brüdern geführt. Sie erhielten 1997 sogar den Oskar für das beste Drehbuch und es gab noch einen für die beste Hauptdarstellerin. Bei dem Spin-Off fungieren die Coen Brüder übrigens auch als ausführende Produzenten.

Aber nun zur Story. Da die Story der Miniserie vom Original abweicht, werde ich diese erzählen, denn sie ist wirklich grandios mit vielen Wendungen und unvorhergesehenen Ereignissen. (Die Originalstory findet ihr hier).

Es dreht sich alles um den erfolglosen klassischen Loser Lester Nygaard, hervorragend verkörpert durch einen grandiosen Martin Freeman, der als Versicherungsmakler in dem kleinen Ort Bemidji arbeitet. Er ist  unglücklich verheiratet mit einer Frau, die ihn gerne immer wieder darauff hinweist, wie viel mehr Mann sein Bruder doch ist und laufend sein Selbstbewusstsein zerstört. Durch einen Zufall lernt er den charismatischen Lorne Malvo, (Billy Bob Thornton) kennen und klagt ihm sein Leid, nichtsahnend, dass es sich hierbei um einen kaltblütigen Killer handelt.

Kurz darauf geschieht der erste Mord in der Kleinstadt. Die zuständige Polizistin Molly Solverson hat schnell das Gefühl, dass Nygaard in irgendeiner Weise in diesen Mord verwickelt ist und stellt erste Nachforschungen an. Gegen ihren Vorgesetzten kann sie sich mit ihrem Verdacht allerdings nicht durchsetzen, da dieser Nygaard noch aus Schultagen kennt und ihr verbietet, sich weiterhin in diesen Fall hereinzuhängen, konkreter Nygaard weiter zu verdächtigen.

Im Laufe der Zeit tauchen immer mehr mysteriöse Leichen und Gestalten auf und irgendwie scheint Nygaard immer wieder durch Zufall oder Schicksal mit den Fällen in Verbindung gebracht zu werden.
Insgesamt geht es um ca 4 Handlungsstränge, die sich im Laufe der Zeit kreuzen oder plötzlich einen Sinn ergeben.
Mehr möchte ich nicht verraten, nur soviel, es lohnt sich. Martin Freeman und Billy Bob Thornton spielen so unglaublich gut, ich würde sie zum Ritter schlagen.

Resultierend aus dem großen Erfolg wurde die Miniserie erweitert. In der ersten 10 Folgen langen Staffel wird eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählt.

In der zweiten Staffel  wird es dann um das Leben von Molly’s Eltern, Lou Solverson und ihre Mutter gehen. Man darf gespannt sein.

Hier geht’s zum Trailer:

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Allgemein, Filme & Serien

Better call Saul – Das Breaking Bad Spin-Off jetzt auf Netflix. Klare Empfehlung!

11. Februar 2015
© AMC TV

© AMC TV

Heute ist es endlich soweit. Seit 00:00h gibt es auch beim deutschen Netflix das Breaking Bad Spin-Off Better call Saul. Jeder der Breaking Bad gesehen hat, weiß was Saul für ein schmieriger Charakter ist und was er für Geld nicht alles tut. In diesem Spin-Off wird seine ganz persönliche Geschichte erzählt, wie er überhaupt zu dem Saul wurde, den wir besser anrufen sollten. Erst einmal soll es eine Staffel mit 10 Folgen geben. Am 08.02.15 ist sie bereits mit bahnbrechendem Erfolg bei Netflix USA angelaufen.

Die Geschichte:

Die Serie spielt im Jahr 2002. Jimmy McGill, der ursprünglich richtige Name von Saul Goodman ist ein schlecht verdienender und zudem ziemlich erfolgloser Pflichtanwalt in Albuquerque, der größten Stadt New Mexicos. Unter anderem hat er keinen Erfolg, weil er ein ehrlicher Anwalt ist, dem Gerechtigkeit und Ethik wichtig sind. Eigentlich ist er nur Anwalt, weil er Geld braucht um seinen älteren Bruder, der nach einem Zusammenbruch pflegebedürftig ist, durchzubringen. Als er jedoch merkt, dass das Geld einfach nicht ausreicht, beschließt er die Seiten zu wechseln und abgebrühter zu werden. Von Breaking Bad weiß man ja schon: Saul hat mit der Zeit gelernt, dass es teuer ist, ein Gewissen zu haben, weshalb er sich dan irgendwann darauf einlässt, das Drogengeld von Walter White zu waschen.

Eine zweite Staffel mit 13 Folgen ist übrigens auch schon in Auftrag gegeben worden, man darf also gespannt sein.

Übrigens, obwohl die Staffel in den USA erst am Sonntag gestartet ist, hat sie bereits sensationelle Einschaltquoten erreicht. Ca. 8,4 Millionen Amerikaner haben sich die Serie bereits angesehen. Das ist bis dato die beste Quote in der Geschichte des US-Kabelfernsehens für einen Serienstart, ever, ever, ever…

Und hier der offizielle Netflix Trailer. Have Fun!

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Allgemein, Technik

Younow – wenn ein Trend zur ungeahnten Gefahr werden kann

6. Februar 2015

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Younow,… youwaaas? Dachte ich mir. Bin ich etwa wirklich schon so alt, dass ich bei Trends nicht mehr direkt auf der First Mover Welle mitschwimme? Sieht so aus. Aber was ist überhaupt dieses Younow, das seit Tagen durch die Medien geistert?

Younow (seit 2011 in USA und seit 2014 in Deutschland verfügbar), ist ein Streamingdienst, der vor allem unter Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 15 Jahren derzeit weit verbreitet und mödermäßig cool ist. Die Idee dahinter ist eigentlich so simpel wie genial. Mit Younow kann man per App oder direkt vom Desktop aus live streamen was man gerade macht und sich dabei von oft anonymen Nutzern beobachten lassen. Ein Paradies für Spanner und andere Gestalten, dazu aber später mehr.

Im Gegensatz zu  Skype und Google Hangouts ist hier die Zahl der Zuschauer nicht begrenzt. Im Gegenteil, es gibt eine Rankingliste, die anzeigt, welcher User die meisten Zuschauer hat und es hat sich zum Wettkampf entwickelt, dass jeder, der sich live broadcastet natürlich in der Rangliste so weit oben wie möglich stehen möchte.

Die Nutzung: Das Einrichten dieses Dienstes ist relativ einfach. Der User kann sich mittels seines Facebook, Google Plus oder Twitteraccounts dort registrieren, samt Abgabe all seiner relevanten Daten direkt an der Haustür. Es wird nur ein WLAN/Internetzugang, eine Kamera und ein Mikrofon benötigt und schon kann die Reise losgehen.

Für Webtutorials zum Beispiel ist das eine ziemlich coole Sache oder Do-it-Yourself Anleitungen mit der direkten Möglichkeit, Rückfragen zu stellen. Der Dienst ist live, also ist alles gestreamte später wieder im Äther verschwunden,…naja fast, der aktuell letzte Beitrag wird sichtbar für jeden bis zum nächsten Mal gespeichert. Soviel dazu.

Nun zu den Gefahren: Hier sollten Eltern dann auch hellhörig werden!!!

Meistens weiß man ja nicht, was das Kind so in seinem Zimmer treibt und die Gefahren haben sich im Laufe der Jahre geändert. Wo man früher noch darauf achten musste, dass das Kind nicht heimlich einen FSK 16 Film schaut, gibt es jetzt neue Gefahren. Durch das Internet und direkt im Kinderzimmer. Da die Kinder sich vermeintlich in ihrem geschützen Raum befinden, ist ihnen oft gar nicht bewusst, dass die Gefahr von außerhalb lauert.

Laut AGB ist die Nutzung unter 13 Jahren verboten und auch Gewalt, Freizügigkeit und noch so ein paar andere Dinge sind nicht erlaubt. Nur aufgrund der hohen Nutzerzahl von mittlerweile 16 Millionen, mit über 100 Millionen Streams, Tendenz steigend, kann dies nur unzureichend bis gar nicht überprüft werden.

Auf diese Punkte sollte deshalb geachtet werden:

  • Datenschutz: Durch die Anmeldung per Facebook und GooglePlus und die damit verbundene Profilverknüpfung samt Klarnamen, ist es ein leichtes, den richtigen Namen und Wohnort des Streamers herauszufinden.
  • GEMA: Oft werden auch Parties gestreamt auf denen coole Musik gespielt wird. Dabei wird aber nicht bedacht, dass Musikrechte für öffentliche Veranstaltungen bei der GEMA liegen und die mit Forderungen und Abmahnungen in Erscheinung treten kann, sofern dies nicht angemeldet ist.
  • Persönlichkeitsrechte: Jeder, der im Stream zu sehen ist, müsste rechtmäßigerweise darüber bescheid wissen und einverstanden sein, ansonsten kann es zu kostspieligen Abmahnungen kommen nach §201 StGB.
  • Urheberrechte: Oftmals gibt es auch Streams direkt aus dem Klassenzimmer von denen Lehrer und Mitschüler nichts mitbekommen.  Das Recht am eigenen Bild gilt hier natürlich genauso wie auch bei anderen Videoportalen.
  • Freizügigkeit: Oftmals fühlen Jungendliche in der Pubertät sich geschmeichelt, wenn sie hören wie hübsch sie sind und wie schön es wäre, wenn sie doch mal “mehr zeigen” würden. Nur hier weiß man nicht, ob das wirklich der nette 14-jährige Nachbarsjunge das schreibt, oder sich jemand völlig anderes hinter dem unsichtbaren Chatpartner verbirgt.
  • Mobbing: Natürlich kann ein Stream auch nach hinten losgehen. Der Streamer blamiert sich und wird zum Gespött der ganzen Schule. Dies kann weitreichende Konsequenzen bis hin zum Selbstmord mit sich ziehen. Für User mit niedrigem Selbstbewusstsein kann das schwerwiegende Folgen haben.
  • Jugendschutz: Man muss sich im Klaren darüber sein, dass solche Portale ein Tummelplatz für Spanner, Pädophile und Trolle sind, da sie sich weitestgehend der Kontrolle entziehen, aber auch hier kann mißbräuchlicher Umgang mit Minderjährigen weitrechende Konsequenzen bergen laut §176 Abs.4 Nr.2.

Weitere Infos zu dem Thema aus rechtlicher Sicht gibt es bei Rechtsanwalt Christian Solmecke. Auch SternTV hat darüber berichtet und getestet und Eltern sowie Kinder unter die Lupe genommen.

 

Also, viel Spaß nun beim Streamen, aber achtet auf Eure Daten, Eure Taten und die damit verbundenen Risiken.

 

Hier ist das aktuelle Werbevideo von Younow.

 

 

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Technik

Samsung Galaxy Note Edge – neue Ära der Smartphones

3. Februar 2015
Quelle: http://blog.1und1.de

Quelle: http://blog.1und1.de

Ich schaue ja selten bis gar nicht Fernsehen. Zum Einen, weil für mich nichts relevantes läuft, zum anderen, weil ich lieber genau die Serien streame, die ich der Reihe nach ansehen kann ganz ohne Werbung und Unterbrechungen.

Nun hab ich doch einmal Werbung gesehen und bin ziemlich begeistert von einem Produkt, welches meine Aufmerksamkeit erweckte.

Das Samsung Galaxy Note Edge Smartphone.

Wow, zumindest der Versprechung nach endlich mal eine neue Innovation am Smartphonehimmel. Während das Apple iPhone 6 so vor sich hindümpelt und meines Erachtens, seit Steve Jobs von uns gegangen ist, keine wirklichen Neuerungen, die Samsung nicht längst schon hätte (NFS, Swype) released hat, freue ich mich doch, dass es immer wieder neue coole Features gibt, die einem dieses Must-Have-Gefühl geben.

Der Clue an dem neuen Flagshiff ist das noch nie da gewesene gebogene Display an der rechten Seite. Eine Taskleiste auf der abgerundeten Displayseite ist bestimmt eine totale Bereicherung für die Usability, stelle mir das ziemlich praktisch vor, beim Annehmen von Anrufen oder aber Skippen von MP3 Songs.

Aber auch hardwaretechnisch kann sich das Teil sehen lassen. Knackscharfes AMOLED Display, wie ich es bisher von Samsung auch gewohnt war, und natürlich eine super 16 Megapixel Kamera, die sogar 4K Videos erstellen kann. Heißer Scheiss. 3GB Arbeitsspeicher klingen auch danach, als ob man damit arbeiten kann.

Hier bei 1&1 im Blog gibt es einen ersten Test und einige ziemlich geile Fotos. Ich glaube ich muss dieses Teil auch unbedingt einmal ausprobieren.

Für alle Interessierten: Kaufen kann man es hier. Bin auf Eure Meinungen gespannt.

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Allgemein, Testberichte

Der Nespresso Kundenservice – oder warum ich 2015 kein Kunde mehr bin

28. Januar 2015

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Ich liebe Kaffe, vor allem in allen möglichen Variationen, Espresso, Ristretto, Lungo, Milchkaffee, Cappuccino oder Latte Macchiato. Gerne auch mit Sirup oder direkt mit Geschmack in der Kapsel.

Ich war auch ein großer Nespresso Fan – bis jetzt.

Anno 2007 habe ich mir meine erste Latissima gekauft und dann vor gut einem Jahr bin ich auf die Pixie mit dem tollen Aeroccino umgestiegen. Ein toller Milchaufschäumer.
Nun begab es sich, dass meine Kapseln alle verbraucht waren und ich gerne neue haben wollte.
Zeitgleich kam dann ein Brief von Nespresso – Nespresso schreibt dauernd Briefe – mit der Ankündigung, dass es neue Variations gibt.
Unter anderem mit Bratapfelgeschmack und wenn man bis Ende 2014 bestellt, dann gibt es die sogar im Onlineshop versandkostenfrei,…welch Wunder der Kundenfreundlichkeit und zusätzlich wohl auch ein Päckchen Amaretti geschenkt obendrauf.

Toll, das war doch ein super Angebot. Also habe ich mich direkt im Shop eingeloggt und wollte bestellen.
Den nur spärlich gesäten Live-Shop besuche ich nicht wirklich gerne, denn wer da einmal drin war, weiß wie die Kunden dort bedient werden.
Dieses übertriebene Hofieren löst in mir immer einen Würgereiz aus. Nun denn, ab auf die Webseite und auf zum Bestellen.

Man muss sagen, der Onlineshop ist ein Meisterwerk an Nicht-Usability. Auf der deutschen Seite kommt man zuerst auf die englische Version und muss dann oben erst in der Leiste die Sprache auf DE setzen. Das ist der erste Fail, aber geschafft, eingeloggt und einkaufen, yippieh,… alles in den Warenkorb gelegt, wobei auch unangenehm auffällt, dass es immer Stangen in 50er Kapsel Schritten sein müssen, also mal eben 3 Stangen bestellen geht nicht. Entweder 50,100,usw,..
Also 10 Stangen rausgesucht, man denkt ja auf Vorrat. Im Warenkorb nichts gefunden mit den versprochenen Amarettini. (Bei einem Freund hat es allerdings funktioniert). Plötzlich werden dann auch Versandkosten berechnet,…also abgebrochen.
Nochmal versucht,…Bestellmaske, alles eingegeben, diesmal versandkostenfrei, Bestellung aufgeben,..Fehlerseite…3x hintereinander.
Das hat schon sehr genervt.
Einige Tage später habe ich es dann noch einmal probiert. Meine Bratapfelsorte war längt ausverkauft, Pech. Sehr schade.
Bestellung ging durch,.. hurraaa.

Bestellbestätigung und Trackingnummer zur Sendungsverfolgung bekommen.

Alles wird gut,…dachte ich. Geld war ja auch schon bezahlt,..ich warte und warte,…und warte.
Sendungsnummer sagte dann irgendwann, es sei wieder zu Nespresso zurückgekommen, weil es nicht zugestellt werden konnte.

Seltsam, sonst kommt die Post auch immer an. Ich dachte also, dass sich der Kundenservice mit mir in Verbindung setzen würde, damit ich eine Zweitzustellung bekomme. Weit gefehlt, die Devise lautete eher, still sein und Geld behalten.
Daraufhin habe ich mehrere Mails an den Kundenservice geschrieben. Ich muss sagen seit November  bis heute sind diese alle unbeantwortet geblieben. Daraufhin dachte ich, okay, nehme ich die Hotline, nach gefühlten 100 Anrufen mit immer mindestens 10 min in der Warteschleife und echt nerviger Musik habe ich es dann aufgegeben ohne jemanden erreicht zu haben.

Es wurde sich einfach taub gestellt und scheinbar hat Nespresso, denen es sooooo wichtig ist, nach außen hin einen formidablen Kundenservice zu bieten, es nicht nötig, sich dann wirklich um Kunden zu kümmern.
Einige Wochen später kam ein Brief, juhu Post, in dem drin stand, dass ich Probleme mit dem Webshop hatte und es zum Bestellabbruch kam und zum Dankeschön würde ich bei meiner nächsten Bestellung eine Stange Kapseln meiner Wahl gratis dazu bekommen,.. also wieder nur ein Trick um weiterhin Geld da zu lassen, aber keine wirkliche Entschuldigung, sondern eine erneute Kaufaufforderung. Schade Leute, aber nicht mit mir.
Nachdem ich dann endlich jemanden gefunden und sogar erreicht hatte. Oh Wunder. Über diese Seite habe ich dann tatsächlich einen netten Mitarbeiter erreicht, der sich um mein Anliegen kümmern wollte.

Das Geld sollte mit dem Buchungslauf innerhalb der nächsten Tage an mich rausgehen. Das war vor 2 Wochen.
Nun muss ich leider wohl eine Zahlungserinnerung per Einschreiben rauschicken.

Schade Nespresso, es hätte zwischen uns so schön sein können. Aber andere Firmen haben auch leckeren Kaffee UND sogar einen funktionierenden Kundenservice.
Adiéu, mon amour!

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P.S. : Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass George Clooney wirklich bei Euch einkaufen geht.

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Technik

Microsoft Hololens – welcome to the future

25. Januar 2015

Nachdem es um Google Glass schon seit einiger Zeit wieder erstaunlich ruhig geworden ist, hat sich nun Microsoft mit einem richtig coolen Gadget ins Rampenlicht gewagt. Mit dem Namen Microsoft Hololens, der in mir irgendwie Assoziationen mit Raumschiff Enterprise weckt, ist allerdings nicht nur der Name ziemlich futuristisch.

Denn die Hololens ist eine Cyberbrille, die so einiges verspricht. Im Gegensatz zu den Augmented-Reality-Brillen, die derzeit im Umlauf sind, verspricht diese eine bessere Qualität sowie ein realistischeres Erlebnis. Bei den Brillen, die es bisher auf dem Markt gibt, haperte es vor allem am realistischen 3D Erlebnis, da die projizierten Farben nicht klar genug waren, oder aber die Gestensteuerung nicht intuitiv genug funktionierte.

Diese Brille soll nun in der Lage sein, 3D Objekte virtuell in einen Raum zu projizieren. Desweiteren soll es auch möglich sein, per Handbewegungen, die über einen Sensor erfasst werden, mit dem 3D Objekt im Raum zu interagieren. Schenkt man dem Vorstellungsvideo Glauben, dann eröffnen sich ungeahnte und imposante Möglichkeiten. Grafiker könnten ihre Bilder in den Raum projizieren und so live das Aussehen verändern und ihre Werke realistischer gestalten und es ist sogar eine Umsetzung des Spieleklassikers Minecraft geplant. Bei der Vorstellung, Minecraft mitten im Wohnzimmer per Gestensteuerung zu spielen und sich durch den Raum zu buddeln, bekomme ich richtig Lust, die Hololens einmal auszuprobieren.

Geplant ist diese Brille bis jetzt für das neue Betriebssystem Windows 10 und lange warten muss man auch nicht mehr, sie soll pünktlich zum Realease von Windows 10 erscheinen.

Aber überzeugt Euch selbst.

Wer sich intensiver mit den Möglichkeiten der Hololens beschäftigen möchte, findet weitere Infos hier.

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Allgemein

So nutzt Du den WhatsApp Messenger “WhatsApp Web” in Deinem PC Browser

22. Januar 2015

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Per WhatsApp über den Computer chatten, hach wie wäre das toll…  Jetzt ist es noch toller, denn ab jetzt ist es möglich, direkt über den PC Browser die Applikation “WhatsApp Web” zu nutzen.

Es gibt schon seit Dezember Gerüchte darüber, dass eine Web Applikation für WhatsApp entstehen soll, jedoch wurde es dann wieder still um das Thema. Bis heute.

Ich habe das natürlich direkt einmal ausprobiert um hier über den Sinn oder auch Unsinn dieses WhatsApp Web Gedöns zu berichten.

Zu allererst einmal die Systemvoraussetzungen:  Hier sei gesagt, Apple iPhone und Windowsphone User haben hier das Nachsehen.

  • Android Handy
  • Windows PC
  • Chrome Browser

Wer diese 3 Voraussetzungen erfüllt kann ganz einfach loslegen.

Über Chrome muss erst einmal die Webseite Web.Whatsapp aufrufen. Vorher ist es allerdings ratsam, sich die aktuellste WhatsAPP Version auf sein Handy zu laden, da dieses Feature mit der Webapplikation erst ab Version 2.11.498 vom 21.01.2015 zu finden ist.  Das ganze kann man hier machen.

Sobald alles erledigt ist, findet man in der Einstellungsleite den Menüpunkt WhatsApp Web.

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Wenn man diesen aufruft und gleichzeitig auf die oben genannte Browserseite geht, erscheint ein QR Code, der einfach gescannt werden kann über diesen WhatsAPP Reiter im Handy. (Natürlich alles schön über den Chrome Browser).

Schon kann man loslegen und über seinen PC Browser chatten. So sieht es dann auf dem riesigen Monitor aus.

Chat

Allerdings sollte man bedenken, dass diese Applikation nichts anderes tut, als den Inhalt des Smartphones nur zu spiegeln. Dies bedeutet, dass trotzdem der Traffic über das Handy generiert wird und die ganze Sache auch nur funktioniert, wenn man sein Android Smartphone dabei hat. So sieht das ganze dann in Action aus.

verbindung

Fazit: Nette Spielerei, wenn man nicht andauernd sein Handy in die Hand nehmen möchte, für mich persönlich allerdings nicht besonders praktikabel, da spätestens bei dem Versuch Bilder oder Sprachnachrichten aufzunehmen und zu versenden, der Desktop PC auch über Mikrofon und Cam verfügen muss.

Bedacht werden muss auch, dass es trotzdem, da es nur eine Spiegelung ist, Daten zieht, weshalb ratsam wäre, dies auch nur über eine WLAN Verbindung zu nutzen.

 

 

 

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